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Neuigkeiten

Zwei Stunden Internet pro Tag – im Durchschnitt

Dass die Webseite im Internetzeitalter eine zentrale Rolle im Marketing-Mix spielen muss, wird in kleinen und mittleren Unternehmen zwar nicht abgestritten, aber die Erkenntnis spiegelt sich in den Webauftritten häufig nicht wider: zu viel Werbung, zu wenig Nutzen, zu wenig Abwechslung.

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Eine repräsentative Studie des Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_68888.aspx) zeigt, wie in Deutschland das Netz der Netze genutzt wird. Und untermauert, wie wichtig es ist, der eigenen Unternehmens-Webseite Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Bundesbürger nutzen das Internet im Durchschnitt zwei Stunden am Tag. Allen voran informieren sich die jungen Deutschen online: jeder Dritte zwischen 14 und 29 Jahren in sozialen Netzwerken (Internet-Gemeinschaften), jeder Vierte per Twitter, meldete der Mediendienst Kress Anfang September.

Gar nicht online informieren sich insgesamt 16%, wobei sich die Altersgruppen hier deutlich unterscheiden: Nur jeder Zehnte der 14- bis 29-Jährigen greift nicht auf Online-Medien zurück. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 14%, bei den 50- bis 64-Jährigen 24% und bei den über 65-Jährigen schließlich 20%.

72 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen das Internet, 82 Prozent telefonieren mobil, führend sind die Jüngsten. „Geräte, die noch vor kurzem einigen wenigen Wohlhabenden vorbehalten waren, hat heute jedes Kind“, sagt BITKOM-Präsident Dieter Kempf. „Obwohl in Politik und Öffentlichkeit zumeist die Problemfelder des Internets diskutiert werden – die Nutzer sehen weit überwiegend Vorteile“, fasst Kempf eines der Kernergebnisse der Studie zusammen. 71 Prozent der Nutzer könnten online Freundschaften pflegen, 55 Prozent hätten Geld bei Anschaffungen gespart, und immerhin 50 Prozent sprächen von einem Plus für ihre berufliche Bildung. Kempf: „Die Erfahrungen mit dem Netz sind weit überwiegend positiv. Aber drei von zehn Internetnutzern haben auch schon einmal negative Erlebnisse im Web gehabt.“ Sexuell motivierte Belästigungen sowie unangenehme Anfragen von Fremden werden dabei an erster Stelle genannt, insbesondere von jungen Frauen.

Quelle: kress.de

Sind Sie Hauptdarsteller oder „Requisit mit Pulsschlag”?

„Wirtschaft ist bunt, Wirtschaft ist aufregend, ansteckend, energiegeladen.”

„Jeder hat die Wahl, ob er Hauptdarsteller oder Requisit mit Pulsschlag sein will.“

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„Nur wer seine Ziele hoch genug steckt, wird über das Mittelmaß hinaus ragen.“

„Leidenschaft ist der Antrieb für jedes große Ziel.“

„Nur wer Autoritäten in Frage stellt, kann wirklich Neues schaffen.“

„Die größten Stolpersteine lauern nicht auf neuen, sondern auf alten Wegen.“

„Innovation wächst aus der Begegnung mit dem Ungewöhnlichen.“

„Spirit!“

„Eine Marke ist die Summe ihrer Talente.“

„Macht ist eine innere Einstellung.”

Das sind zehn Thesen, die sich lohnen, genauer betrachtet, befühlt, bedacht zu werden. Zum Beispiel mit der ausführlichen Lektüre auf www.foerster-kreuz.com (ich schicke Ihnen gerne das pdf von Anja Förster und Dr. Peter Kreuz per E-Mail). Oder können Sie einfach so zu jeder der Thesen „ja“ sagen? Es regt sich kein Widerstand in Ihnen? Dann sind Sie wahrscheinlich bereits „Hauptdarsteller“, im oben gemeinten Sinne. Und dann interessiert mich, wie Sie es vermieden oder überwunden haben, „Requisit mit Pulsschlag“ zu sein. Schreiben Sie mir, ich freue mich darauf.

Emotionale Bindung an die Firma bringt Lebensqualität

Fühlen sich Arbeitnehmer mit ihrer Firma emotional verbunden, steigt die Lebensqualität: Auch bei hohen Belastungen ist das Stress-Erleben geringer, die Gesundheit wird weniger beeinträchtigt, Erschöpfung und Burnout sind selten. Zu diesen Ergebnissen kamen Studien mit Altenpflegekräften, Verwaltungsangestellten und Call-Center-Agenten, meldete Pabst Science Publishers Mitte März in einer E-Mail.

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Die Frage, was eine solche Bindung bewirkt, beantwortet die Studie so:

°° mehr Autonomie, größere Handlungsspielräume für den Einzelnen
°° ganzheitliche Tätigkeiten
°° soziale Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte
°° Loyalität und Rückendeckung aus der Unternehmensführung
°° faire Bezahlung

Ähem, nun ja, wenn Sie gestatten:
Braucht man für diese Ergebnisse wirklich wissenschaftliche Studien?
Hätte es gesunder Menschenverstand und etwas soziale Kompetenz vielleicht auch getan?

Die komplette Studie finden Sie in:
Elke Rohmann, Michael Jürgen Herner, Detlef Fetchenhauer (Hrsg.):
„Sozialpsychologische Beiträge zur Positiven Psychologie“, Pabst, Lengerich/Berlin, 380 Seiten, ISBN 978-3-89967-482-8

Wenn Sie die übernächste Meldung auch noch lesen, wird alles klar – dasselbe in grün, nur anders herum untersucht  …

Abenteuerurlaub Unternehmensgründung

Meine Güte, hat der Mann Inspiration. Und Tatendrang. Da wundert es nicht, dass sein Buch „Kopf schlägt Kapital“ gleich zwei Untertitel braucht. Nummer 1: „Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen“. Nummer 2: „Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein.“ Beide Versprechen werden eingelöst, um das gleich mal zu verraten. Sollte es Sie also in irgendeiner Form jucken, eine Firma zu gründen – oder Sie das mal wieder tun wollen, weil das letzte Mal schon so lange her ist –, dann eilen Sie flugs zu Ihrem Buchhändler.

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Günter Faltin heißt der Erwähnte. Er ist Professor und Unternehmer. Er hat an der Freien Universität in Berlin den Arbeitsbereich Entrepreneurship aufgebaut. Und lebt, was er doziert. Nämlich dass Gründen eher ein künstlerisch-kreativer Akt und die Sichtweise eines Selbständigen, der alles „selbst“ und das „ständig“ macht, antiquiert ist. Und dass es olle Kamellen sind, potenzielle Unternehmensgründer mit Business Administration vollzustopfen, ihnen BWL und Buchführung und haste nicht gesehen als zwingend notwendiges Wissen vorzuschreiben.

Aus Komponenten gründen
Heutzutage, so Faltin, müsse man Unternehmen aus Komponenten gründen. Das heißt, Teilaufgaben von existierenden Firmen erledigen zu lassen, die bereits eine bestimmte Größenordnung erreicht haben und hochprofessionell arbeiten. Alles Administrative und Logistische lässt man Spezialisten machen, der Gründer fokussiert sich auf sein „entrepreneurial Design“. Nicht die Ressource, sondern das Konzept gebe den Ausschlag. Denn es biete ein Mehr an Nutzen. Es geht laut Faltin nicht um „geniale Gedankenblitze“, sondern um „harte Gedankenarbeit“.

Das Buch liefert dafür eine Reihe beeindruckender Beispiele. Mit der „Teekampagne“ ist der begeisterte Entrepreneur Faltin selbst seit 1995 Marktführer im Teeversandhandel in Deutschland. Dieses Beispiel nutzt er in seinem Buch mehrfach. Vor allem um zu zeigen, dass es nicht auf Patente und High Tech ankommt, wenn es um Firmengründungen geht. Sondern um eine Idee, um „Funktion statt Konvention“, um eine „Ökonomie der Einfachheit und Vernunft“. Bei der „Teekampagne“ bedeutet das: nur eine einzige Teesorte (aber die beste), verlässliche Rückstandskontrollen, nur Großpackungen als Jahresvorrat, das Ganze zu einem unschlagbaren Preis, alles verständlich und nachvollziehbar für den Verbraucher präsentiert.

Entrepreneurship als Thema im Schulunterricht?
Faltin bricht eine Lanze für ein „Volks-Entreprenurship“. Eigentlich könne jeder ein erfolgreiches Unternehmen gründen. Die Zeiten, in denen Wirtschaft Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, seien längst vorüber. Mehr und mehr müsse sich jeder um seinen eigenen Arbeitsplatz kümmern, ihn selber schaffen. Umso absurder, folgert der Unternehmer-Professor, dass das Bildungssystem sich noch immer der Qualifikation verschreibe – für immer weniger Arbeitsplätze. Vielmehr sei es an der Zeit, junge Menschen auf Entrepreneurship vorzubereiten, ihren Ideenreichtum und Gestaltungswillen zu fordern und zu fördern. Eine andere Art des Lehrens und Lernens also.

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„Entrepreneurship ist Abenteuerurlaub“, verspricht das Buch. Geld und Reichtum als Motiv, ein Unternehmen zu gründen, bezeichnet der Autor als Mythos. Beim Gründen gehe es den Erfolgreichen vor allem um Kreativität, um Sinn, um einen inneren Auftrag.

Falls Sie Lust bekommen haben: Faltin lädt seine Leser zu einem „Unternehmen zum Mitmachen“ ein. Tatsächlich können Sie in wenigen Minuten Mitunternehmer bei der „CO2-Kampagne“ werden und Energiesparlampen verkaufen. Einkauf, Versand, Rechnungstellung, Marketing etcetera erledigt im Hintergrund ein bestehendes Unternehmen, die Projektwerkstatt. Ein funktionierendes Beispiel für Gründen aus Komponenten. Auf geht´s!

Günter Faltin: „Kopf schlägt Kapital“, Hanser 2008, 19,90 EUR

Misstrauen und Kontrolle führen zu innerer Kündigung

Sagen wir´s mal so:
Die Erkenntnis dieser Studie überrascht nicht wirklich.

„Eine ausgeprägte Misstrauenskultur in Unternehmen führt häufig zu einer ´inneren Kündigung´ der Beschäftigten. Produktivität, Dynamik und Stabilität sinken.“

Sagt Dr. Kai Krämer von der Universität Mainz in einer Studie, die www.pabst-publishers.de ankündigt, in einem Sammelband veröffentlichen zu wollen. Titel: „Stress im Erwerbsleben: Perspektiven eines integrativen Gesundheitsmanagements“.

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Der Verlag schreibt in seiner Ankündigung: „Unter der Annahme, dass Mitarbeiter extrinsisch motiviert und stark kontrolliert werden müssen, kommen autoritäre Führungsstile und kontrollzentrierte Managementinstrumente zum Tragen. Inadäquate Führungsstile zeigen sich etwa in der Zurückhaltung relevanter Informationen, in intransparenten Entscheidungsprozessen von oben, fehlenden Mitwirkungsmöglichkeiten, mangelnder Gesprächs- und Diskussionsbereitschaft. Dies bewirkt bei betroffenen Mitarbeitern ein Gefühl des Kontrollverlusts und der Machtlosigkeit.“

Zugegeben, manchmal wundere ich mich, dass derlei noch beforscht wird, dass diese Erkenntnisse noch nicht Standardwissen der Unternehmensführungen sind. Auch denen von Redaktionen, Verlagen, Werbe- und PR-Agenturen. Dass derzeit die große Angst grassiert, kann höchstens als Entschuldigung fungieren. Als Erklärung taugt sie nicht.

Ich gehe ergo davon aus, dass auch die folgende Feststellung der Studie längst nicht Allgemeinwissen ist und von daher echten Nachrichtenwert hat:
„(…) kann sich durch fehlende Transparenz der Unternehmenszusammenhänge, ständig wechselnde Geschäftspolitik, unklare und nicht nachvollziehbare Ziele und häufige oder unerwartete Umorganisationen eine gewisse Visionslosigkeit verbreiten, die einen Mangel an Sinnstiftung bei den Arbeitenden bewirkt.”

Und nun?
Sagen wir es unseren Chefs. Zum Beispiel.
Oder sorgen wir als Chefs in unseren Unternehmen dafür, dass es anders ist. Zum Beispiel.

Wenn Sie mehr lesen wollen:
„Stress im Erwerbsleben:
Perspektiven eines integrativen Gesundheitsmanagements”
herausgegeben von Stefan Leidig, Klaus Limbacher, Manfred Zielke
Pabst, Lengerich/Berlin, 324 Seiten, ISBN 978-3-89967-313-5

Die 4-Stunden-Woche

Er ist nicht nett. Oh nein, er ist überhaupt nicht nett. Er ist das Gegenteil. Nämlich rücksichts- und gnadenlos. „Einfachheit erfordert Rücksichtslosigkeit“, schreibt er. Schnallen Sie sich also an, falls Sie erwägen, Timothy Ferris´ 341-Seiten-Rüttel-und-Schüttelwerk „Die 4-Stunden-Woche“ nicht nur unbeteiligt zu lesen, sondern an sich ran zu lassen. Und auf IHR Leben anzuwenden.

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Natürlich, der Autor is´n Ami. Noch dazu Jungspund. Hat grad mal das Twen-Alter hinter sich gelassen. Ich hör´ schon das Geschrei: „Typisch amerikanisch! Der hat doch keine Ahnung! Bei UNS läuft das alles gaaanz anders!“

Nein, es läuft genauso. Jedenfalls in dem zentralen Thema, mit dem der Autor seine Leser immer wieder traktiert: der Angst, der Leere im eigenen Leben zu begegnen. Und der daraus resultierenden Neigung – ja, Sie tippen richtig –, zu a r b e i t e n. Unter anderen zitiert Tim Ferris, fast im Nebenbei, einen gewissen Seneca. Und zwar mit der Erkenntnis, dass die Liebe zur Geschäftigkeit nicht dasselbe sei wie Fleiß. In Mr. Ferris´ Worten: „Einsatz ist oft nichts weiter als eine andere Bezeichnung für sinnlose Arbeit.“

Uff!

Und wofür nun soll sich der gern arbeitende Deutsche, Österreicher, Schweizer oder sonstige Nord-Europäer mit seiner Leere beschäftigen? Den Lohn für die Mühe haben der Autor und sein deutscher Verlag auf die Titelseite gepackt. Als Unterzeile zur bereits genannten 4-Stunden-Woche (ist nicht allein schon das unverschämt?): „MEHR ZEIT, MEHR GELD, MEHR LEBEN“. Tatsächlich, so steht´s da. Auch noch in Versalien.

Der Mann ist aber nicht nur dreist. Er tritt einem zwar kräftig in den Vorgarten, aber das tut er mit Substanz. Er ist den Weg glaubhaft selber gegangen. Seine Vorschläge und Übungen haben Substanz. Und sie sind mit didaktischem Geschick aufgebaut. Ich fühlte mich von der ersten Seite an eingeladen, angeregt, sehr bald begeistert. Trotz aller Konfrontation. Denn man muss ja zwangsläufig hinschauen, wie man arbeitet, was man da so alles tut, wozu das Ganze denn gut ist und wie man es effektiver erledigen könnte.

„Weniger zu arbeiten bedeutet nicht, faul zu sein.“
Das beruhigt dann wieder, nicht wahr?
Dann will ich Ihnen auch nicht die Verheißung vorenthalten:
„Es ist möglich, weniger zu arbeiten und mehr zu leisten.“
Japp, das wissen wir. Just do it.

Zurzeit – das bedeutet nach der Lektüre eines Drittels der „4-Stunden-Woche“ – sieht es so aus, als ob Mr. Ferris eines seiner Anliegen bei mir erreichen sollte: bestimmte Träume nicht länger zu verschieben. Durch das Buch sind mir einige wieder eingefallen. Ideen und Wünsche, die merkwürdigerweise und irgendwie und ich-weiß-auch-nicht-wieso auf der Strecke geblieben sind in all den Jahren. Kennen Sie das? Vielleicht von einem Nachbarn oder so?

Timothy Ferris, „Die 4-Stunden-Woche; Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“, Econ, 6. Auflage 2008, in Deutschland 16,90 Euro

„Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten …“

Der Junfermann Verlag hat eine Lücke geschlossen: mit dem Bändchen, das „Antworten auf 53 wichtige Fragen“ gibt, wie es im Untertitel des Werks heißt. Und zwar Antworten auf Fragen zu der Methode Coaching.

Das ist eine Bereicherung. Denn die knapp 80 Seiten schaffen für Ute Simon-Adorf reichlich Raum, um sich häufig und weniger häufig gestellten Fragen ausführlich zu widmen. Ein hübscher Fundus für Coaching-Interessenten, die sich allgemein und unverbindlich informieren wollen, bevor Sie mit einem Coach Kontakt aufnehmen.

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Schon deshalb schätze ich das Buch. Auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme, was die Autorin in „Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten …“ schreibt. Beispielsweise bin ich mir nicht sicher, ob der ein oder andere der möglichen Beweggründe für ein Coaching, die Simon-Adorf beispielhaft anführt, nicht besser bei einem Therapeuten aufgehoben wäre: „Ich will endlich ´Ich´ sein“, „Ich will meine Ängste besiegen“. Das ist meiner Ansicht nach im Einzelfall sehr genau zu prüfen.

Auch der Kurzausflug in das weite Feld möglicher Coaching-Interventionen könnte bei vorsichtigen Menschen eher Irritation auslösen als beruhigende Aufklärung. Time-Line oder Matrioschka sind nicht unbedingt jedes Coaches bevorzugte Methode – weshalb er sie auch nicht anwendet.

Dennoch überwiegt das Positive. Ganz eindeutig. Denn die Fragen, auf die die Autorin antwortet, sind wichtig, weil sie potenzielle Coachees beschäftigen: Wie finde ich den für mich passenden Coach? Welchen Nutzen hat Coaching für mich? Welche Spielregeln gibt es? Was muss ich wissen oder können? Muss ich alles sagen? Werde ich ein anderer Mensch? Ist der Erfolg messbar? Und die Kosten – rechnet sich das für mich?

Ute Simon-Adorf
„Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten … – Antworten auf 53 wichtige Fragen“
Junfermannsche Verlagsbuchhandlung, Paderborn 2008


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