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::: ::: ::: Marketing für kleine Unternehmen ::: ::: :::

Hauptspalte.

Ausgabe I-2006

Hallo Grüß Gott, Guten Tag,

und alles Gute für Sie in diesem neuen Jahr: geschäftlicher Erfolg, Freude und Leichtigkeit in Ihren persönlichen Beziehungen, Freundschaft, Liebe. Ich drücke Ihnen die Daumen!

Auch wenn die Chancen, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen, schlecht stehen.
Schlecht stehen?
Ja, denn der gemeine Deutsche dürfte für derlei schlicht keine Zeit haben. Weil der Medienkonsum hier zu Lande weiter steigt, wie das Fachmagazin “journalist” in seiner Novemberausgabe berichtete (Redaktionstelefon 0228/2017224). Insgesamt zehn (!!!) Stunden verbringt der Bundesbürger mit den Medien tagtäglich. Die über 13-jährigen fast vier Stunden am Fernseher plus dieselbe Zeit am Radio. Für ein Buch bleiben stolze 25 Minuten. Wie sich das wohl auf die allgemeine Befindlichkeit auswirkt?

Die Stimmung  …

... in Deutschland soll ja nicht eben die Beste sein, ist allenthalben zu hören. Jüngste Umfragen bekannter Meinungsforschungsinstitute wie Gallup oder EMNID zufolge ist nur etwa jeder Dritte mit seiner Arbeit zufrieden, fast jeder Fünfte hat innerlich bereits gekündigt, berichtete die Fachzeitschrift “Training aktuell” (November 2005, www.trainingaktuell.de). Schön, dass es trotz eines solchen Umfelds noch Kreativität gibt, wie der Organisationsberater und Universitätsprofessor Fritz B. Simon beweist. Er hat vor wenigen Monaten ein Depressionsbarometer im Internet eingerichtet. Unter www.depressionsbarometer.de können Sie Ihren individuellen Depressionsindex in drei Minuten feststellen. Und zum bundesdeutschen Stimmungs-Gesamtbild beitragen.

“Als täglich aktualisierter Präsenzindikator der Stimmungslage Deutschlands sollte der Wert des Deutschen Depressionsbarometers in Zukunft neben dem Geschäftsklimaindex zu den wichtigsten Indikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik zählen,” heißt es auf der Webseite selbstbewusst.

Wie dem auch sei, der kurze, virtuelle Ausflug inspiriert.

Gründercoaching  …

... nennt die KfW Mittelstandsbank ein Förderprogramm, mit dem sie junge Unternehmen unterstützt. Über den warmen Regen können sich Existenzgründer sowie kleine und mittlere Unternehmen freuen, deren Gründung höchstens fünf Jahre zurück liegt. Und sofern sie ihren Firmensitz nicht in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz haben; dort gibt´s das Angebot derzeit nicht.

Vielleicht kennen Sie jemanden, der in die Zielgruppe dieses Programms passt. Dann sollten Sie diesen Tipp weiter geben. Denn immerhin übernimmt die Bank in den neuen Bundesländern und Berlin (Ost) 65 % des Coach-Netto-Honorars, 50 % in den alten Bundesländern und Berlin (West). Und in einigen Bundesländern können darüber hinaus zusätzliche Beratungs- und Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden. Auf offiziell “Landesergänzung”.

Für die Themen Marketing und Unternehmens-Strategie können Sie via kfw auch mein Know-how anzapfen (www.kfw-beraterboerse.de). Die “Unternehmer-Agentur” der Bank erreichen Sie telefonisch unter 030/20264-5900. Ach ja, der Link fehlt noch: Mittelstandsbank / Gründung

Weiterbildung  …

... wird zwar im Allgemeinen als notwendig erachtet, allein, wer zahlt die Zeche? Eine Online-Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (www.dihk.de) unter 900 Unternehmen hat jetzt ergeben, dass außer Frage steht, ob die Qualifizierung von Mitarbeitern weiterhin eine Rolle spielt oder nicht. Sie tut es!

Jedoch würden fast zwei Drittel der Firmen durchaus auch mehr als bisher in Weiterbildung investieren, wenn  … ja, wenn ihre Mitarbeiter einen Teil der Seminare nach Feierabend, am Wochenende oder zu Urlaubszeiten absolvierten. Und jedes fünfte der befragten Unternehmen wünscht sich auch die finanzielle Beteiligung seiner Belegschaft. Um nochmal “Training aktuell” zu zitieren: Bereits heute zahlen Mitarbeiter durchschnittlich 300 Euro aus der eigenen Tasche für betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen (Quelle: www.bildungsbarometer.de).

Könnte man schließen, dass es mit der Stimmung in diesem unserem Lande also doch nicht so übel aussieht. Machen wir´s uns doch einfach und gehen davon aus, dass die Gallup- und EMNID-Leute bei ihren Umfragen nicht den besten Tag hatten – und lassen unser Stimmungsbarometer nach oben schnellen. Okay?

Einen ausgesprochen guten Tag müssen dagegen die Macher des Folgenden gehabt haben, denn ihr Programm lässt Vorfreude keimen:

Spiritualität  …

... in der Wirtschaft zum Thema eines Kongresses zu machen, das trauen sich nur wenige. Die Akademie Heiligenfeld tut es, Ende Mai sogar schon zum zweiten Mal. Hier eine Presse-Information, die ich den Organisatoren zur Verfügung gestellt habe:

“Der neue Geist in der Wirtschaft”
Frithjof Bergmann beim zweiten Kongress der Akademie Heiligenfeld

“Der neue Geist in der Wirtschaft – Bewusstsein, Verantwortung, Spiritualität” lautet der Titel des Kongresses, den die Akademie Heiligenfeld zur Zeit vorbereitet. Für 24. bis 27. Mai 2006 sind nach Angaben der Veranstalter 50 Referenten nach Bad Kissingen eingeladen, “die für einen neuen Geist und ein neues Bewusstsein im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handeln stehen”. Deren bekanntester Vertreter dürfte – neben Dr. Bernhard Lietaer, Autor eines viel beachteten Buchs über Geld – Professor Dr. Frithjof Bergmann mit seinem Thema “Neue Arbeit” sein. Informationen sind auf der Webseite www.akademie-heiligenfeld.de zu bekommen, oder telefonisch unter 0971/8206-3600.

Die Akademie hatte mit ihrem Debut-Kongress im November 2003 für Aufsehen gesorgt. “Die spirituelle Dimension im wirtschaftlichen Handeln” in den Fokus einer großen Veranstaltung zu nehmen, war ungewöhnlich – und ist es auch heute. Entsprechend groß war vor zwei Jahren die Resonanz, mehr als 400 Besucher fanden den Weg ins Würzburger Maritim-Hotel.

Für die Veranstaltung 2006 formulieren die Kongressleiter Dr. Joachim Galuska und Albert Pietzko eine zentrale Frage: “Wie kann die globale politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Katastrophe, auf die wir uns zu bewegen, verhindert werden?” Und fordern als Antwort einen “neuen Geist”, ein integral denkendes, von Spiritualität durchdrungenes Bewusstsein, das in der Lage ist, “die Qualitäten des Herzens, wie Liebe, Güte und Mitgefühl, zu achten und die Menschlichkeit als handlungsleitende Kraft allen wirtschaftlichen und politischen Handlungen und Entscheidungen voranzustellen.” Das Kongress-Angebot im Mai soll die Suche nach Werte-Orientierung und mehr Menschlichkeit in vielen Unternehmen inspirieren und unterstützen.

Klingt viel versprechend, nicht wahr?
Vielleicht sehen wir uns in Bad Kissingen.

Alles Gute für Sie.

Ihr
Robert Heeß

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