::: ::: ::: Marketing für kleine Unternehmen ::: ::: :::
I.N.P.U.T. – der kostenlose Nutzenletter von Robert Heeß
Hallo Gruess Gott, Guten Tag,
und herzlich willkommen in diesem taufrischen 2005. Koennen Sie sich von den Eindruecken der Katastrophe in Indonesien etwas loesen? Volle Anteilnahme, praktische und/oder finanzielle Hilfe und ein nuechterner Blick halte ich fuer die beste Unterstuetzung, die wir den Menschen in der betroffenen Region geben koennen. (Auf meiner Homepage finden Sie neben einem Link zu unicef.de ein Banner von web2help.de, dort finden Sie eine umfassende Uebersicht, wie Sie konkret helfen koennen).
Jetzt frage ich Sie nach Ihrer Arbeit. Haben Sie schon los gelegt? Sind Sie schon durchgestartet? Falls ja, lade ich Sie ein, nochmal kurz innezuhalten und die “Trendvorschau 2005” von Zukunftsforscher Matthias Horx zu studieren – vielleicht ist eine Anregung dabei, die sich bereits in wenigen Monaten als geldwerter Tipp heraus stellt.
(zitiert nach www.zeitzuleben.de)
Die 6 Schluesseltrends:
1. Brain Business – Bildung ist die Schluesselressource der Zukunft. In den naechsten Jahren nehmen wir Abschied von der staatlich-patriarchalen Vereinnahmung des Wissens. Die Privatisierung des Wissens geht in die naechste Runde.
2. Technologie – Ein Schluesselmarkt wie Telekommunikation beweist, dass technische Mikro-Innovationen noch keinen Kaeufermarkt machen. 2005 wird das Jahr der Handy-Abruestung.
3. Marketing – Die Werbebranche tritt – vom Effizienzgedanken getrieben – in ein neues Zeitalter ein: Der kommende Boom im Suchmaschinen-Marketing veraendert die Kundenansprache: Statt blumiger Claims zeichnen sich die neuen Helden des Marketings durch knackige Keywords fuer Google etc. aus.
4. Food-Revolution – Vertrauen und Authentizitaet muessen mehr denn je mit Substanz gefuellt werden, denn Gesundheit wird zum universellen Kaufimpuls.
5. Gesundheit – Je mehr wir uns aus einer Symptombekaempfungsgesellschaft zu einer Gesunderhaltungskultur entwickeln, werden sich auch unsere Gesundheitshaeuser neu aufstellen.
6. Konsum – Die neuen Low-Income-Maerkte – Im naechsten Jahr muessen wir mit einer neuen Markt-Spaltung rechnen: Mega-Individualisierung auf den postmateriellen Maerkten des Westens- neue Massenmaerkte in den ehemaligen Schwellenlaendern.
Matthias Horx, aus “Zukunftsletter”, 2004
www.zukunftsletter.de
...veraendert die Kundenansprache”, sagt der renommierte Forscher Horx. Das bedeutet, wir sind gut beraten, einiges zu lernen ueber diese ominoesen Maschinen, wie sie funktionieren – und wie wir unsere virtuellen Auftritte schneidern, damit sie leicht und einfach gefunden werden. Zumal auch ein Teil der Webdesigner über technische Standards nicht informiert ist oder sie nicht berücksichtigt, wie Brigitte Luedecke konstatiert (www.brigitte-luedecke.de), Fachfrau auf dem Gebiet Suchmaschinen-Optimierung. In ihrem vorletzten Newsletter finden sich interessante Ausfuehrungen zu Suchmaschinen und Seitengestaltung. Hier sind sie:
Suchmaschinen-Marketing für die eigene Website
Wie ist das nun mit der eigenen Website, wie kommt man in die Suchmaschinen, wie oft wird man gefunden? Kann man jemanden beauftragen, sich darum zu kümmern? Nach diesen Themen werde ich im Alltag oft gefragt. Ich antworte in der Regel mit einer Rückfrage nach der URL, um die es geht.
Suchmaschinen funktionieren rein technisch. Der technische Zustand Ihrer Site spielt eine Rolle. Die technischen Anforderungen an die Seiten sind nicht unbedingt besonders hoch, doch leider sind auch ein Teil der Webdesigner über die Standards nicht informiert oder berücksichtigen sie nicht.
Wenn Ihre Seiten im Internet oeffentlich erreichbar sind und ein Bekannter oder Geschaeftspartner, dessen Site zum Beispiel bei google eingetragen ist, legt einen Link auf Ihre Site, wird der Robot (so heißt die Software, die Webseiten durchsucht) von google auch bei Ihnen vorbeischauen und Ihre Seiten in den Volltextindex aufnehmen. Voraussetzung: Der Robot findet bei Ihnen Seiten, die er lesen kann – reinen HTML-Text ohne Frames. (Es gibt Ausnahmen, Varianten und Workarounds, die alle zu beschreiben führt hier zu weit.)
Mit der optischen Gestaltung und der Funktionalitaet der Seiten hat das nichts zu tun.
Wenn Sie Ihren vollen Namen oder einen anderen markanten Begriff aus Ihrer Website bei google suchen lassen und gefunden werden, sind Sie drin.
Wenn die Position Ihrer Seiten unter den Treffern zu einem bestimmten Stichwort (das ihre potentiellen Kunden eingeben) verbessern moechten, gelten folgende Einflussfaktoren:
-Ihre Seiten enthalten sogenannte ‚Metatags’ mit Aufzaehlung der Stichworte, die für Ihre Seiten von Bedeutung sind. – Das Stichwort (zu dem Sie gefunden werden wollen) befindet sich im Text der Seite. Es befindet sich dort idealerweise mehrfach und moeglichst auch in der Überschrift bzw. hervorgehoben (fett). – Das Stichwort, zu dem Sie gefunden werden wollen, ist Bestandteil der URL (z. B. www.telefonberatung.de) – Es gibt innerhalb des Internet moeglichst viele Links zu Ihren Seiten. – Diese Links zu Ihren Seiten sind besonders wertvoll, wenn Ihr Stichwort im Linktext steht (das, worauf der Surfer klickt). – Die Links zu Ihren Seiten sind besonders wertvoll, wenn sie von Seiten kommen, die im Internet populaer sind.
Es ergibt sich aus der Logik, dass Sie es leichter haben, in einer Suchmaschine einen guten Platz zu bekommen, wenn Ihr wichtiger Begriff ein seltener Begriff ist.
Die oben beschriebenen Einflussfaktoren beziehen sich im Wesentlichen auf die Suchmaschine www.google.de, sind aber zugleich Trends für die anderen Suchmaschinen. Jede Suchmaschine funktioniert anders.
Einige der o. g. Einflussfaktoren sind aufwaendig zu steuern. Es ist aber nützlich sie zu kennen. Dann kann man bei AEnderungen der eigenen Seiten zumindest einige beachten. Bei der Gelegenheit kann man dann auch den
einen oder anderen Geschaeftspartner inhaltlich passend verlinken und diesem ggf. mitteilen, dass man sich über einen Gegenlink freuen würde.
Was ist Popularitaet im Internet?
Weil die Robots der Suchmaschinen-Betreiber saemtlichen Links auf allen Seiten folgen, wird zugleich indiziert, wie oft eine bestimmte URL von anderen Seiten verlinkt wird. Vereinfacht gesagt: Wer gut verlinkt ist, bekommt einen hohen ‚PageRank’ – eine Klassifizierung von 1-10. Links von Seiten, die selber einen hohen PageRank haben, sind dabei besonders wertvoll. Wenn auf einer Site wie www.spiegel.de (PageRank 8) ein Link
zu meiner URL steht, bringt mir das für meine eigene Ranking-Position sehr viel mehr, als der Link von einem Kollegen, dessen Seite im Netz kaum bekannt ist. Jedenfalls für mein Suchmaschinen-Ranking. Es mag aber sein, dass der eine oder andere potentielle Kunde mich nicht über die Suchmaschine findet sondern doch durch Klick auf einen Link auf der Seite meines Kollegen.
Manche Leute betreiben das Suchmaschinen-Ranking auch sportlich: Ein Bekannter von mir (PageRank 6), hat einiges unternommen, um für seinen Vornamen ‚Martin’ den Platz 1 zu erreichen. Aber an “Martin Luther” kommt er nicht vorbei.
Wer wissen moechte, wie der eigene PageRank ist: Unter www.toolbar.google.com/ koennen Sie sich fuer den MS InternetExplorer eine zusaetzliche Symbolleiste herunterladen und installieren. Diese Symbolleiste zeigt unter anderem fuer jede aufgerufene Seite den PageRank an.
Wer genaueres ueber den PageRank lesen moechte, findet auf der Seite von Klaus Patzwald eine gute Darstellung www.at-web.de/suchmaschinenoptimierung/pagerank.htm
Die Suchmachinen-Expertin Luedecke beantwortet auch Fragen. Wenn Sie also eine eigene Website haben, könnte sich eine einstuendige (Telefon-)Beratung rentieren (www.brigitte-luedecke.de/webnetzwerke/produkt.htm), ich kann dies empfehlen.
So viel fuer heute.
Ich freue mich, wenn Ihnen der INPUT nuetzt und Sie ihn deshalb Ihren Geschaeftspartnern und Kunden empfehlen: www.lust-auf-wachstum.de.
Alles Gute fuer Sie.
Bis zum naechsten Mal
Ihr
Robert Heess
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