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::: ::: ::: Marketing für kleine Unternehmen ::: ::: :::

Hauptspalte.

Ausgabe I/2008

h2. Texte überarbeiten zu lassen, ...

... lohnt sich. Damit es Ihnen nicht wie jenem Unternehmen geht, das mich kürzlich zu einer Messe für Mittelständler einlud, weil doch der Mittelstand „das Rückrad der deutschen Wirtschaft” sei  …

Ein „Grat“ ist flugs mit einem „Rad“ verwechselt, Fehler passieren nun mal, „shit happens“. Aber wir können Qualitätssicherungen einbauen. Die eigenen Texte überarbeiten und optimieren zu lassen, ist eine solche Sicherung. Es ist eine Dienstleistung, die Ihnen auf einfache Art Reputation sichert und bares Geld sparen hilft: Sie schicken mir Ihren Entwurf per Post, Fax oder E-Mail, innerhalb einer zuvor vereinbarten Frist erhalten Sie die optimierte Fassung zurück. Abgestimmt auf Ziel und Zweck Ihres Texts.

Der Service ist wahrscheinlich günstiger als Sie denken. Ich schaue mir zunächst Ihren Entwurf an und mache Ihnen daraufhin ein verbindliches Angebot. Manchmal ist die Arbeit schon in wenigen Minuten getan.

„Public and Business meet Coaching”

Sollte Sie Coaching in irgendeinem Zusammenhang interessieren, dann halten Sie sich 2009 das Wochenende vor Ostern frei: für die zweite Auflage der Coaching Convention. Wie in diesem Jahr soll sie dann über eine Kölner Bühne gehen soll. Über welche ist noch offen, wie Veranstalter Alexander Maria Faßbender wissen ließ.

Der Mann hat eine Idee: Er will mit seinem Event Coaching als Methode weiter ins Private hinein tragen; er will deutlich machen, dass Coaching weit mehr ist als eine Methode zur Kompetenzentwicklung im Business-Kontext. Ergo titelte er „Public and Business meet Coaching“. Na ja, Denglish ist in Managementkreisen nun mal weit verbreitet.

Faßbenders Ansatz hat Charme. Und er ist realitätsnah. In den USA ist Personal Coaching ohnehin schon weit verbreitet, aber auch hierzulande gönnt sich schon so manche Privatperson einen persönlichen Begleiter. Längst verwechselt Mensch „Coach“ nicht mehr mit „Couch“. Auch wenn es immer noch viel Unwissenheit und noch mehr Missverständnisse gibt.

Es sei kein Kongress, betonte der Veranstalter im Gespräch mehrfach, es sei eine „Convention“. Und das ist, wie der English Dictionary weiß, eine „Versammlung“. Faßbender spricht von „gegenseitigem Austausch von Wissen und Möglichkeiten“. Er wollte – und das ist ihm mit seinem Debut Mitte März eindrucksvoll gelungen – kein steifes Insidertreffen, sondern ein kommunikatives Miteinander, bei dem Coaches und Berater von erfolgreichen Kollegen lernen und Personaler wie Private sich über Coaching schlau machen können.

Nun, der letztgenannte Anspruch ist bestimmt nicht die einfachste Übung, wenn es um die Umsetzung in die Praxis geht. Die Macher der Kölner Convention lösten die Aufgabe durch eine ganze Reihe von Live-Coachings. Neben klassischen Vorträgen und Kurz-Workshops.

Kompliment! Es gibt kaum etwas Erhellenderes als eine reale Coachingsession, die ein reales Thema eines Klienten bearbeitet. Für Laien wie für Profis.

Detailinformationen finden Sie auf www.coaching-convention.de.

Windows-Rechner automatisch optimieren

Haben Sie es auch gerne einfach? Soll Ihr Personal Computer einfach nur seinen Dienst tun, und der Rest ist Ihnen ziemlich wurscht?

Ich bekenne freimütig: Mein Computer ist ein reines Werkzeug! Seine Technik und Aufbau und Besonderheiten und Hastenichtgesehn interessieren mich nicht die Bohne. Was mich jedoch sehr interessiert, ist, wenn er nicht funktioniert oder fehlerhaft arbeitet oder immer langsamer wird … Dann nervt mich das, dann macht mich das, sagen wir mal, ungehalten.

Oh wie schön, dass es Spezialisten wie Tibor Schiemann und Christoph Laumann gibt. Als TuneUp Software GmbH mit Sitz in Darmstadt versetzen sie mit ihren „TuneUp Utilities“ Windows-Nutzer wie mich in die Lage, das Optimum aus ihren PCs herauszuholen. Die Darmstädter selbstbewusst: „In höchstem Maße benutzerfreundlich und leistungsstark gehört die Software inzwischen zu den erfolgreichsten im deutschsprachigen Raum. PCs, die mit TuneUp Utilities gepflegt werden, sind besser aufgeräumt und arbeiten nachweislich schneller und stabiler.“

Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Programm erleichtert mir jedenfalls das Leben, weil der PC naturgemäß während des Benutztwerdens wachsende Unordnung schafft. Und ich nicht, will ich dieser Unordnung Herr werden, wie bei so manchem Microsoft-Programm wissen muss, was „Registrierung“ oder „msconfig“ bedeutet oder in welchen Ordnern und Systemdateien nach Fehlern oder überflüssigen Dateien und Geschwindigkeitsbremsen gesucht werden muss. Das macht die TuneUp-Software für mich; sie kümmert sich automatisch um so Lästiges wie Defragmentieren oder Speicher gewinnen oder Leistung steigern und einiges mehr. Für knapp 40 Euro.

Zu finden unter www.tuneup.de.

Telefonkonferenzen – gratis und echter Service

Ja, sie sind tatsächlich kostenlos (hoffentlich bleiben sie es auch). Und sie sind das Beste, was ich bei derlei Angeboten an Qualität und Service bisher kennen gelernt habe: die Telefonkonferenzen der Hamburger BB Tel Gmbh, bei 35.000 Kunden bekannt als „talkyou“ (www.talkyoo.net).

Das Nutzungs-Procedere ist einfach und schnell. Man fordert einmalig einen Konferenzraum per Registrierung an und kann innerhalb weniger Minuten die erste Konferenz starten. Zum Service gehören eine Einladungsmail zum Weiterleiten an die Konferenzteilnehmer, eine Statistik nach Abschluss der Telefonkonferenz und, wer mag, ein mp3-Konferenzmitschnitt. Sollte dieser aktiviert sein, wird jeder eintretende Teilnehmer darüber informiert. Was braucht der Konferenztelefonierer mehr?

„talkyoo ist Deutschlands preisgünstigste Telefonkonferenzlösung mit garantierter Festnetzqualität“, schrieben die Anbieter in einer E-Mail Anfang März. „Aus allen Netzen und aus dem Ausland problemlos erreichbar. Keine versteckten Gebühren. Keine heimlichen Aufpreise für Teilnehmer vom Handy. Für Anrufer mit Festnetz-Flatrate-Tarifen meist sogar kostenlos. Von unabhängigen Fachleuten empfohlen:

www.teltarif.de oder
www.golem.de

Wirtschaften mit Geist und Seele

Schön, dass nicht nur die sieben Heilquellen, das Naturmoor oder die idyllische Lage im Tal der Fränkischen Saale ins bayerische Staatsbad Bad Kissingen locken. Es sind auch die Kongresse der dort ansässigen Unternehmensgruppe Heiligenfeld Kliniken, beziehungsweise deren Bildungseinrichtung Akademie Heiligenfeld. In diesem Jahr findet der dritte Event statt: „Wirtschaften mit Geist und Seele – Die Evolution des Bewusstseins im wirtschaftlichen Handeln“. Vom 29. Mai bis 1. Juni 2008 (den Link finden Sie am Ende des Texts).

„Wir sind überzeugt“, so die Organisatoren Dr. Joachim Galuska und Albert Pietzko, „dass in der Evolution des menschlichen Bewusstseins der Zeitpunkt erreicht ist, ´Geist´ und ´Seele´ in moderner und ganzheitlicher Weise in Wirtschaftsprozesse zu integrieren. (…) Mit den Qualitäten der Seele wie Güte, Mitgefühl, Verbundenheit und Liebe können wir die vom Menschen entwickelten Potenziale nutzen, um Armut, Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Machtmissbrauch zu überwinden.“

Wer die beiden ersten Kongresse besucht hat, der hat fünf der 2008-Referenten unter Umständen schon mal erlebt; beispielsweise den Vorstandsvorsitzenden der Lebensmittelkette tegut, Wolfgang Gutberlet, oder Prof. Dr. Margrit Kennedy, internationale Beraterin für regionale Geldprojekte, oder Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstand der Schweisfurth-Stiftung. Ich persönlich empfinde dies jedoch nicht als Manko. Die Redner beschäftigen sich größtenteils mit anderen Themen, die Gäste kennen zu lernen ist an sich schon Inspiration genug. Und es gibt neue Angebote, von denen mich insbesondere der Berater Dr. Matthias zur Bonsen und BWA-Pressesprecher Peter Spiegel neugierig machen. Ihre Beiträge sind überschrieben mit „Energie im Unternehmen – Ursache außergewöhnlicher Leistungen“ und „Social Entrepreneurship – Die Revolution der Wirtschaft zum Dienst an der Menschlichkeit“.

www.kongress.heiligenfeld.de

Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten

Der Junfermann Verlag hat eine Lücke geschlossen: Gerade ist ein Bändchen erschienen, das „Antworten auf 53 wichtige Fragen“ gibt, wie es im Untertitel des Werks heißt. Und zwar Antworten auf Fragen zu der Methode Coaching.

Das ist eine Bereicherung. Denn die knapp 80 Seiten schaffen für Ute Simon-Adorf reichlich Raum, um sich häufig und weniger häufig gestellten Fragen ausführlich zu widmen. Ein hübscher Fundus für Coaching-Interessenten, die sich allgemein und unverbindlich informieren wollen, bevor Sie mit einem Coach Kontakt aufnehmen.

Schon deshalb schätze ich das Buch. Auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme, was die Autorin in „Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten …“ schreibt. Beispielsweise bin ich mir nicht sicher, ob der ein oder andere der möglichen Beweggründe für ein Coaching, die Simon-Adorf beispielhaft anführt, nicht besser bei einem Therapeuten aufgehoben wäre: „Ich will endlich ´Ich´ sein“, „Ich will meine Ängste besiegen“. Das ist im Einzelfall sehr genau zu prüfen.

Auch der Kurzausflug in das weite Feld möglicher Coaching-Interventionen könnte bei vorsichtigen Menschen eher Irritation auslösen als beruhigende Aufklärung. Time-Line oder Matrioschka sind nicht unbedingt jedes Coaches bevorzugte Methode – weshalb er sie auch nicht anwendet.

Dennoch überwiegt das Positive. Ganz eindeutig. Denn die Fragen, auf die die Autorin antwortet, sind wichtig, weil sie potenzielle Coachees beschäftigen: Wie finde ich den für mich passenden Coach? Welchen Nutzen hat Coaching für mich? Welche Spielregeln gibt es? Was muss ich wissen oder können? Muss ich alles sagen? Werde ich ein anderer Mensch? Ist der Erfolg messbar? Und die Kosten – rechnet sich das für mich?

Ute Simon-Adorf: „Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten … – Antworten auf 53 wichtige Fragen“; Junfermannsche Verlagsbuchhandlung, Paderborn 2008

Weshalb Menschen beruflich Coaching nutzen

Der wohl wichtigste Grund, im beruflichen Zusammenhang Coaching in Anspruch zu nehmen, ist ein „Mangel an Feedback über das eigene Verhalten, was in einem unrealistischen Selbstbild, beruflichen Orientierungsschwierigkeiten und allen darauf aufbauenden Problemen münden kann“. Gemeint sind damit beispielsweise Führungsprobleme, Konflikte, Karrierestillstand, Motivationsdefizit, Burnout, Leistungsabfall. Das berichtet Christopher Rauen in seinem Coaching-Newsletter 2008-3, Bezug nehmend auf eine Umfrage des Österreichers Werner Vogelauer.

Diese Zusammenhänge seien vielen Coaching-Klienten vermutlich nicht bewusst, so Rauen. Entsprechend gäben sie Beziehungs- und Konfliktfragen (28%) und neue (Führungs-) Aufgaben (17%) als Gründe für ein Coaching an; erst an dritter Stelle rangierten Selbstreflexion und persönliche Entwicklung (15%) als Anlässe für ein Coaching, gefolgt von Stressbearbeitung (11%), Teamkonflikte (11%), Karriere- und Zukunftsgestaltung (10%) sowie alltägliche Arbeitssituationen und Entscheidungsfragen (8%).

Mag sein, dass Coaching-Interessenten diese Zusammenhänge nicht klar sind. Meiner Ansicht nach ist das auch nebensächlich. Für wichtig und entscheidend halte ich, dass Menschen sich öffnen und sich in Form eines Coachs Unterstützung und Begleitung holen und den einsamen Ritt nach Laramy beenden. Das erfordert Mut, Entschlossenheit und Bereitwilligkeit. Deshalb wirkt sich oft schon der Schritt, sich nach einem Coach umzuschauen, positiv aus.

Der Beitrag im Rauen-Newsletter beleuchtet den Coaching-Markt insgesamt und liefert Informationen zu Honoraren, Nutzung von Coaching in Europa, Einschätzung der Wirkung von Coaching und mehr. Wenn Sie sich dafür interessieren, lassen Sie es mich per E-Mail wissen. Ich schicke Ihnen das Gewünschte.


So viel für diesmal.
Ich wünsche Ihnen einen erbaulichen Frühling.
Bis zum nächsten I.N.P.U.T.

Ihr
Robert Heeß

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