Zum Hauptmenü springen
Logo Robert Heess

::: ::: ::: Marketing für kleine Unternehmen ::: ::: :::

Hauptspalte.

Ausgabe II-2004

Hallo, Grüß Gott, Guten Tag,

diesmal kommt der I.N.P.U.T. etwas anders daher: Achtung, eine Glosse! Denken Sie also stets an ein Augenzwinkern bei der Lektüre. Weil nämlich, es gibt da so ein Thema, ein ganz bestimmtes, ein ganz besonders heikles. Mit dem wir alle was zu tun haben, ich und Sie und auch Ihr Nachbar. Und Ihre Kollegen, Chefs oder Mitarbeiter sowieso. Sie wissen schon:

Veränderung – nein danke!

Also bitteschön, da könnt´ ja jeder kommen. Es läuft doch alles! Die Dinge funktionieren doch irgendwie, oder? Na gut, in der Wirtschaft gibt´s ein paar Themen und Turbulenzen, das Leben wird irgendwie immer schneller, der Staat kümmert sich und auch wieder nicht, Zeit und Geld werden knapper, dafür die Menschen mobiler, die Medien machen mehr und mehr Politik, ganze Märkte brechen zusammen, Berufe verschwinden, neue entstehen.

Aber soll ich deswegen gleich mein Leben verändern? Am Ende sogar noch mich selbst? Nee, nee. Das brauch´ ich nicht. Da kann ich gut drauf verzichten. Und den guten Schiller, den lass´ ich mit seiner Meinung einfach alleine. “Veränderung nur ist das Salz des Vergnügens,” hat der der Nachwelt hinterlassen. Pah, da könnt´ ja jeder kommen …

Und ich sag´ Ihnen, ICH stehe mit meiner Meinung nicht alleine, ganz im Gegensatz zu Herrn Schiller. Ich erzähl´ Ihnen mal, was Mensch so alles zu sagen hat, damit auch ja alles beim Alten bleibt, bitteschön. Das kommt Ihnen bestimmt bekannt vor. Die Aufzählung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Und etwaige Ähnlichkeiten mit lebenden oder noch nicht verstorbenen Personen sind kein Zufall. Los geht´s:

Gute Gründe, nichts zu ändern:
Das funktioniert doch nie.
Das ist nicht mein Problem.
Das dauert viel zu lange.
Ich bin nicht sicher, ob das meinem Chef gefällt.
Das ist viel zu ehrgeizig.
Uns fehlen die Voraussetzungen.
Unrealistisch.
Zu teuer.
Wir geraten damit in die Schusslinie.
Mich hat bisher niemand gefragt.
Wir haben kein Budget dafür.
Dafür bin ich nicht zuständig.
Dafür ist jemand anders verantwortlich.
Es ist hoffnungslos.
Das Tagesgeschäft geht vor.
Zu kompliziert.
Ohne Kooperationspartner geht da nichts.
Was bringt uns das?
Dafür bekommen wir keine Unterstützung.
Wir haben noch keinen Konsens.
Das widerspricht der Unternehmenslinie.
Wir sind zu vielschichtig organisiert.
So wie wir es jetzt machen ist es doch okay.
Das ist gar nicht zu bewältigen.
Das ist gar nicht unsere Aufgabe.
Das haben wir schon mal ausprobiert.
Darüber müssen wir noch eingehender nachdenken.
Auf uns hört ja doch keiner.
Das fällt der Sparpolitik zum Opfer.
Das ist doch nur eine Modeerscheinung.
Wir haben nicht genügend Zeit.
Wir warten auf eine Arbeitsanweisung.
Das können wir nicht.
Vielleicht funktioniert es, vielleicht auch nicht.
So etwas haben wir noch nie gemacht.
Damit sollten sich zuerst die Fachleute befassen.
Das Bewährte war schon immer das Beste.
Dazu hat keiner den Mut.
Ich bin ja sehr dafür, aber …
Wer will diese Veränderung denn wirklich?
Das ist alles viel zu visionär.
Am Ende wird ja doch wieder nichts passieren.

(Quelle der Aufzählung: eine Glosse in “nah dran”, Mitarbeiterzeitschrift der Avacon AG, Ausgabe 3/2004)


So weit, so schlecht.
Aber Spaß beiseite:
Kennen Sie weitere dieser Killerphrasen? Vielleicht besonders perfide?
Wie gehen Sie mit ihnen um?
Wie reagieren Sie, was sagen Sie in solchen Situationen?

Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie mir. Ich bin gespannt.

Bis zum nächsten I.N.P.U.T.

Alles Gute wünscht Robert Heeß

« Zurück

Ihr Standort:
Startseite » Nutzenletter » Archiv » Ausgabe II-2004

 
Rechte Spalte.
Rechte Spalte.
Zum Hauptmenü springen

Gespeichert von: Robert Heeß Kommunikation | Beratung - Training - Coaching - Mediation
www.lust-auf-wachstum.de | eMail: Info {at] lust-auf-wachstum.de
Internetadresse dieser Seite: lust-auf-wachstum.de/nutzenletter/ausgabe-ii-2004/?c=Archiv