::: ::: ::: Marketing für kleine Unternehmen ::: ::: :::
In Ausgabe III/2007 dieses Nutzenletters hatte ich Sie über das neue, verbesserte Förderprogramm „Gründer-Coaching“ der kfw Kreditanstalt für Wiederaufbau informiert. Die folgende Ergänzung könnte für Sie wichtig sein:
Bei den Fördermittelexperten von wabeco.de habe ich hochinteressante Details gelesen, welche Personen – neben den Gründern neuer Unternehmen – noch als Gründer gelten. Und deshalb eventuell die verbesserte Förderung eines Coachings nutzen können. Beispielsweise zum Thema Marketing.
wabeco.de schreibt: „Als Gründer gelten diejenigen Gesellschafter mit mindestens 25 % Anteil, die auch geschäftsführend tätig sind. Nur wenn beides zusammen fällt, gilt es als Gründung. Ein Gesellschafter (bspw. Ihr Sohn), der schon seit Jahren Gesellschafter ist, und jetzt Geschäftsführer wird, gilt ab dann als Gründer. Gleiches gilt für Geschäftsführer, die erst Gesellschafter geworden sind. Das trifft somit auf rund 80 % aller Betriebe zu. Also bitte prüfen, ob Sie diese Förderung nutzen können.”
Jeder kennt das: Man steckt mit etwas fest, einer Frage, einem Ereignis, einem Vorwurf, es will und will einfach nicht weiter gehen. Und dann stellt jemand eine Frage – und wie aus dem Nichts eröffnen sich neue Perspektiven, Möglichkeiten, Lösungen.
Mit dem Thema „gute Fragen stellen” hat sich Autorin und Verlegerin Kerstin Hack beschäftigt. Ergebnis ist die Reihe »Power-Fragen«, die in Form von Mini-Büchern inspirierende, provokante, freche und teilweise ungewöhnliche Fragen stellt. Ihr Anspruch ist zu helfen, „da Wege zu entdecken, wo man bisher nur Mauern sah”.
Die Büchlein kosten zwei Euro das Stück, entweder beim Buchhändler Ihres Vertrauens oder beim Verlag: down-to-earth.de.
Das ist die Aussage, die ich für die Titelseite des Flyers zu meinem Jahrestraining „Arbeit und Leben 2008“ ausgewählt habe (nebst Foto eines Kalendereintrags „Gute Laune!“). Und es ist gleichzeitig die Intention dieser Seminarreihe: Freude und Zufriedenheit zu erleben bei dem, was man (fast) tagtäglich tut. Hier sind Themen und Termine:
3. bis 6. April 08
Potenziale und Ressourcen: Möglichkeiten erkennen!
10. bis 13. Juli 08
Die Erotik des Geldes – Wert und Selbstwert
2. bis 5. Okt 08
Profil statt Provisorium: Wie du (d)ein Vorhaben realisierst
Möchten Sie mehr erfahren? Weitere Informationen finden Sie unter mann-frau.de/training/arbeit.
Vor einigen Tagen habe ich bei einer Konferenz einen Vortrag zum Thema Pressearbeit gehalten. Es war einmal mehr eine Gelegenheit zu lernen, dass kaum jemand meiner Zuhörer wusste, was Pressearbeit wirklich ist. Die meisten hielten Pressearbeit für mehr oder weniger dasselbe wie Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, PR.
Das ist es nicht! Ganz und gar nicht! Pressearbeit ist ein Kanal für Information, für nüchterne Fakten. Mit diesen Informationen umwerben Sie die Medien, so dass diese über Sie berichten. Dass dies geschieht, dafür gibt es keine Garantie. Wenn Sie garantierte Veröffentlichungen haben wollen, müssen Sie Anzeigenraum oder Spots kaufen, also Werbung machen; was in der Öffentlichkeit eine wesentlich geringere Glaubwürdigkeit hat als Presseberichte. In der Werbung können Sie auf die Pauke hauen, können Ihr Produkt über den grünen Klee loben, wenn Sie wollen – was Sie in der Pressearbeit tunlichst unterlassen sollten.
Und noch was (das wissen die meisten Pressemitteilungs-Schreiber nicht oder ignorieren es): Die Fakten Ihrer Presse-Information müssen, soll Ihre Arbeit Wirkung zeigen, auf die inhaltlichen Interessen unterschiedlicher Medien abgestimmt sein. Genau darin liegt auch der Grund, warum meine Software PRESSEFALKE es so einfach macht, gute Pressemitteilungen zu schreiben:
Weil Sie zunächst nur Einzelheiten zum Thema sammeln,
dann per Mausklick auswählen, was wichtig ist,
und erst dann diese Stichpunkte zu einem Text verbinden – fertig!
Das Internet … unendliche Weiten … und dennoch: Immer wieder stößt der unverzagte Surfer auf Edelsteine. Oder wird, wie in meinem Falle, von Freunden auf solche hingewiesen.
Wenn Sie Tipps suchen, worauf Sie bei Ihrer Pressearbeit achten können, wenn Ihnen kommentierte Links zu offenen Presseportalen dienen, dann lege ich Ihnen den Besuch von mittelstandswiki.de ans Herz. Dort hat sich ein Kollege richtig Arbeit gemacht:
mittelstandswiki.de/Presseportale_im_Internet
Viele reden von Unterwanderung der deutschen Sprache, von überhand nehmenden Anglizismen, die wie selbstverständlich in fast jeder Rede, in fast jeder Präsentation auftauchen. Vor allem in Managementkreisen. Nicht selten ist dort auch die Befürchtung zu hören, man werde ohne diese Wörter ja gar nicht mehr verstanden …
Sven Sander, seines Zeichens Rhetoriktrainer, hat sich aufgemacht, dieser Tendenz etwas entgegen zu setzen. Eine seiner Aktivitäten ist das Denglisch-Lexikon. Sie können dort nicht nur nach der Bedeutung eines unklaren Wortes fahnden, Sie können das Werk auch mit Ihren Denglisch-Eingaben bereichern.
Das Lexikon macht Spaß und schärft das Bewusstsein für die eigene Muttersprache – und deren Verhunzung. Sie finden es unter:
sander-consulting.org/index.php?navid=48
Das war´s für dieses Jahr. Ich danke Ihnen für Ihre Treue als LeserIn und wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie Weihnachten und Silvester genau so genießen können, wie Sie es sich wünschen.
Bis zum nächsten I.N.P.U.T. im neuen Jahr
Ihr
Robert Heeß
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