Ein Sommerabend im Odenwald Mitte der 90er Jahre.
„Du WILLST gar nicht erfolgreich sein!“
Sie hätte mir stattdessen auch einen nassen Lappen um die Ohren hauen können.
Ihr gezischter Vorwurf brachte mich auf die Palme.
UND WIE!
Ich war empört, stinksauer, wütend, ich war betroffen, verwirrt und aufgewühlt, alles auf einmal und alles durcheinander.
´Was erlaubt sie sich! Unglaublich!! Einfach nur Quatsch!!! ABSOLUTER BLÖDSINN!!!!`
So dachte ich über dieses Intermezzo.
Bis zu jenem Moment wenige Monate später.
Ich war auf der A3 unterwegs, wollte ein Seminar innerhalb eines mehrmonatigen Management-Lehrgangs besuchen.
Die Cassette mit dem Schwerpunkt-Thema des Monats klackerte im Schacht.
(Cassetten, ja ja, so was gab´s mal …).
Ich hatte dieses Audio schon zehn oder mehr Male gehört, mindestens 21 Mal war vereinbart.
Aber jetzt… Jetzt traf mich die Erkenntnis wie der Hieb eines Profiboxers.
„Erfolg und Mensch-Sein schließen sich aus!“
´Erfolgreich werden und dabei menschlich bleiben, DAS GEHT NICHT! Das sind Gegensätze!!´
Das war der Gedanke, der mir in diesem Moment auf der A3 als MEINE WAHRHEIT bewusst wurde.
Schlagartig sah ich, dass ich „So IST das!“ glaubte – tief verankert und mir bis zu diesem Augenblick nicht bewusst.
Irgendeine Aussage im Audio musste die Verankerung gelockert haben, so dass der versteckte Gedanke an die Oberfläche kommen und ich ihn wahrnehmen konnte.
Ich zitterte am ganzen Körper, konnte kaum das Lenkrad halten, schwitzte, mir wurde schlecht, bis zum nächsten Parkplatz schaffte ich es nur knapp.
Die Gedanken rasten.
Zu meinem Vater, der war selbstständiger Schlossermeister.
Er starb, als ich 13 war.
Seinen frühen Tod hatte ich von Anfang an mit zu viel arbeiten und zu viel Verantwortung für Mitarbeiter in Verbindung gebracht.
´Wäre dieser Erfolgsdruck nicht gewesen, er hätte länger gelebt`, so in etwa muss die Schlussfolgerung des 13jährigen geklungen haben.
Dass sich daraus ein Bremsklotz für meinen eigenen beruflichen Erfolg geformt hatte, war gut versteckt.
Bis zu dem Moment auf der A3.
„Du WILLST gar nicht erfolgreich sein!“
Erneut brannte der Satz in meinem Bauch.
Aber nicht mehr so brutal wie an jenem Abend drei Monate zuvor…
In diesem Artikel lesen Sie
Unbewusste Angst vor Erfolg
…ist bei Solo-Selbstständigen nicht selten, in 30 Jahren Coachingpraxis ist mir diese Blockade häufig begegnet.
Durch meine eigene Biografie weiß ich, dass sich unbewusste Überzeugungen oder emotional schwierige Erfahrungen verknüpfen können: mit der Angst, dass erfolgreich sein Negatives nach sich ziehen wird.
Auf zwei hilfreiche Bücher zu dieser Thematik sei an dieser Stelle verwiesen, damit der Hinweis nicht untergeht:
Gay Hendricks, „The Big Leap“ (in deutscher Übersetzung); besonders auf das Konzept der „Upper Limit Problems“ möchte ich Ihre Aufmerksamkeit lenken
Gabriele Oettingen, „Psychologie des Gelingens“
Wenn Sie erkunden wollen, ob auch Sie Bremsklötze im Kopf haben
… dann könnten Sie in den nächsten Monaten auf Folgendes bei sich achten:
Verbale Hinweise
# Abwertungen des eigenen Erfolgs: „So richtig erfolgreich bin ich ja nicht.“ Obwohl bei Licht betrachtet bereits gute Ergebnisse da sind.
# Vermeidungssprache: „Ich könnte ja mehr machen“, „Eigentlich müsste ich…“, „Ich sollte unbedingt mal…“
# Widersprüchliche Aussagen: „Ja, ich will mehr Kunden, aber auf dieses Sichtbarkeits-Wettrennen habe ich nun mal keine Lust.“
# Sorge um soziale Folgen: „Wenn ich erfolgreich bin, denken die anderen bestimmt, ich bin abgehoben.“
# Angst vor Einschränkungen: „Mehr Kunden wären ja toll, aber dann habe ich ja gar keine Zeit mehr.“
Körpersprachliche Hinweise
# Zurückweichen oder Verspannungen im Körper, beispielsweise wenn Produkt-Ideen konkreter werden oder wenn es um Zahlen geht, zum Beispiel um Umsatzziele.
# Schnelles Themawechseln, wenn Sie für Ihre Leistung Anerkennung oder Komplimente bekommen.
# Unruhige Hände, Zwicken im Bauch oder ähnliche Körpersignale, wenn es um Gedanken oder Aussagen geht wie „Ich will mehr verdienen“.
Hinweise im äußeren Leben
# Stagnation trotz Kompetenz: Sie können was und wissen um Ihr Potenzial, schaffen aber kein Wachstum, Skalieren oder Expandieren, obwohl Sie das wollen.
# Selbstsabotage: Versäumte Fristen, verschobene Website-Relaunches, halbherzige Preisgestaltung.
# Kein oder kaum Marketing, möglicherweise sogar Verstecken: keine klare Marke, keine oder nur unregelmäßige Sichtbarkeits-Aktivitäten wie Email- oder Social.Media-Marketing, Blogging, Vorträge etc.
# Preise unter Wert: zu billige Angebote für die gelieferte Qualität, oft verbunden mit Unsicherheit, „ob man so viel Geld überhaupt verlangen kann“.
# Perfektionismus: Produktideen oder Projekte sind selten bis nie „gut genug“, um sie dem Markt anzubieten; wiederholtes Überarbeiten verhindert Fortschritte und Erfolge.
# Soziale Isolation im Business: Vermeiden von Netzwerken oder Kooperationen, die eigentlich hilfreich wären.
# Kontraproduktives Zeitmanagement: Zwar viel tun, aber oft mit wenig strategischem Fokus auf die unternehmerische Entwicklung. (Zu diesem Thema biete ich Ihnen 3-min-Coachingbriefe)
Ihre Selbstständigkeit funktioniert nur, wenn Sie es tun
Was nützen die besten Strategien, wenn Sie sich selbst dabei übergehen?
Wenn Sie nicht hinschauen, wo Ihre blinden Flecken sind?
Wenn Sie sich lieber noch ein weiteres Online-Training kaufen, statt sich ehrlich zu fragen: „Was in mir blockiert eigentlich den Erfolg?“
Die zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Selbstständigkeit sind Sie selbst.
Ihre Bereitschaft zur Selbstverantwortung.
Ihre Fähigkeit, sich ehrlich zu reflektieren.
Und Ihre innere Erlaubnis, sichtbar, erfolgreich und erfüllt zu sein, ohne sich dabei zu verbiegen.
Wer sich nicht selbst mitnimmt in der Selbstständigkeit, wird irgendwann von sich selbst überholt. Und ist raus!
„Ich weiß, was zu tun wäre. Aber ich mache es einfach nicht.“
So oder ähnlich habe ich es oft gehört in Coachings und Seminaren.
Vielleicht hatte dieser Gedanke auch Sie schon mal am Wickel.
Leise… wenn die Kinder schlafen… und Sie merken, dass Sie den Post schon wieder nicht geschrieben, das Angebot schon wieder verschoben haben.
Was ist da los?
Sie wissen, wie Marketing funktioniert.
Sie wissen, wie man ein Angebot formuliert.
Sie wissen, was „eigentlich“ zu tun wäre.
Und doch schieben Sie Dinge auf, trauen sich nicht raus, bleiben im Klein-Klein.
Nicht, weil Sie es nicht können – etwas in Ihnen WILL es (noch) nicht.
Das können zum Beispiel sein:
- Loyalitäten: „In meiner Familie hatte niemand Geld – also darf ich auch nicht mehr wollen.“
- Ängste vor Ablehnung: „Wenn ich sichtbar werde, werde ich angreifbar.“
- Perfektionismus: „Bevor es nicht 100 Prozent ist, kann ich es nicht rausgeben.“
- Unbewusste Schuldgefühle: „Darf ich es wirklich leicht haben, obwohl andere kämpfen müssen?“
Wissen ist gut – Umsetzung ist alles.
Wen wundert´s: Blinde Flecken kosten Zeit, Geld und Energie
Viele Selbstständige arbeiten hart, aber an der falschen Stelle.
(War bei mir auch nicht anders, nachzulesen auf meiner über-mich-Seite.)
Die Folge:
Wir drehen uns im Kreis.
Weil wir versuchen, ein strategisches Problem zu lösen, das in Wahrheit ein psychologisches ist.
Bei mir war es die Furcht vor Ablehnung. Wirklich interessante und solvente Kunden anzusprechen, habe ich anfangs gemieden und stattdessen abgearbeitet, was sich ergab.
„Ich habe keine Zeit für Marketing“, erklärte mir eine 30jährige Übersetzerin. Bis sie sich eingestand, dass sie befürchtet, als egoistisch oder aufdringlich wahrgenommen zu werden.
Ein Klient dachte, er brauche eine bessere Positionierung; was tatsächlich eine weit verbreitete Schwachstelle ist. Im Coaching wurde jedoch sichtbar, dass er sich bislang nicht traute, für das einzustehen, was er wirklich will. In seinem Fall war das deutlich bessere Bezahlung.
Selbsterkundung eröffnet mehr Gestaltungsfreiheit: „Ich kann etwas verändern! Wenn ich bereit bin, hinzusehen.“
(Für klares Positionieren habe ich übrigens ein Spiel entwickelt: „Coole Sachen Machen“)
Stark im Denken zu sein, genügt nicht
Viel reflektieren und trotzdem nur langsam oder gar nicht vorankommen, kennen Sie das?
Vielleicht ist das eine markante Schwachstelle: Sie denken zu viel und fühlen zu wenig.
Für Männer ist das häufig ein echtes Problem.
Was hier fehlt, ist ein wohlwollender Spiegel; jemand, der in Ihre inneren Themen nicht verwickelt ist und sehen kann, was Sie selbst nicht sehen (können).
Das kann keine KI!
Dafür brauchen Sie die MI, die menschliche Intelligenz.
Solche Spiegel in Anspruch zu nehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Professionalität.
Weitblickende Selbstständige haben Coaches, Supervisoren, Mentoren. Weil sie verstanden haben:
Man kommt nicht weiter, wenn man sich nur selbst erklärt.
Die Art, wie Sie Ihr Business führen, zeigt Ihnen, wie Sie mit sich selbst umgehen:
- Wie viel Raum geben Sie sich?
- Wie sehr vertrauen Sie sich?
- Wieviel dürfen Sie fordern, auch von anderen?
- Wie konsequent setzen Sie Grenzen?
Deshalb ist Selbstständigkeit ein Trainingslager, ein Entwicklungslabor.
„Business is a spiritual path.“
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das bei Gay Hendricks gelesen, im oben empfohlenen Buch „The Big Leap“
Also: Ihre Selbstständigkeit funktioniert, wenn Sie nicht nur für Ihre To-do-Liste Verantwortung übernehmen, sondern auch für Ihre inneren Engstellen und unbewussten Überzeugungen.
Sechs Methoden, wie Sie die Angst vor Erfolg bearbeiten können
#1 Sie könnten schreibdenkend der Frage nachgehen, was passieren könnte, wenn Sie wirklich erfolgreich wären und sehr gut verdienten.
Wie das Schreibdenken funktioniert, finden Sie in meinem Blogartikel „3 Fragen für Selbstständige“.
#2 Ebenfalls sehr bewährt: bestimmte Fragen oder Szenarien impulsiv visualisieren.
Sie könnten in einer A3- oder A2-Collage Ihren ultimativen beruflichen Durchbruch visualisieren.
Mit Fotos und Illustrationen, selbst erstellten oder aus Zeitschriften ausgeschnittenen. Bilder, die Ihr Einkommen in Szene setzen, die Anerkennung, die Ihnen zufließt, Ihren Einfluss.
Währenddessen beobachten Sie sich selbst, nach Fertigstellung reflektieren Sie:
– Was fühlt sich gut an, was unangenehm oder beängstigend?
– Welche Erinnerungen tauchen auf?
– Welche Gefühle und Emotionen?
#3 Oder Sie gehen auf biografische Spurensuche.
Welche Botschaften über Erfolg, Reichtum oder Anerkennung hat Ihnen Ihre Herkunftsfamilie vermittelt? Ihre damaligen Nachbarn, Lehrer, Ihre Clique?
Gab es Neid, Ablehnung oder Verunglimpfung gegenüber erfolgreichen Menschen?
Oder Bewunderung und Aufschauen?
#4 Was plappert Ihr „Inneres Team“?
Diesen Ansatz hat der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun formuliert.
Eine sehr hilfreiche und klärende Einladung, weil alle inneren Anteile zur Hypothese „Angst vor Erfolg“ eine Stimme bekommen – und jede einzelne gehört und wertgeschätzt wird!
Auch die leisen Stimmen, die Sie möglicherweise bisher nicht wahrgenommen haben.
Sehr gute Hinweise zur Arbeit mit dem „Inneren Team“ finden Sie hier:
https://karlhosang.de/inneres-team/ (inklusive Erklär-Video)
https://www.christianhmeyer.de/arbeiten-mit-dem-inneren-team-grundlagen-und-vorgehensweise/
Vielleicht kommen Sie mit dieser Methode auch Wertekonflikten auf die Spur, von denen Sie bislang keine Ahnung hatten.
Zum Beispiel:
„Ich will finanziell frei sein“ versus „Ich will bescheiden und bodenständig bleiben“.
Oder mein eigenes Beispiel am Anfang dieses Artikels:
„Erfolg und Mensch-Sein schließen sich aus!“
#5 Wie reagieren Sie auf erfolgreiche Kollegen?
Beobachten Sie sich selbst, wenn Menschen aus Ihrem direkten Umfeld erfolgreich sind.
Nehmen Sie Ihre Gedanken und Emotionen wahr und halten Sie sie in einem „Mini-Selbstsabotage-Protokoll“ fest. Zwei bis vier Wochen lang. Auch Beobachtungen wie „Ich wollte auf LinkedIn einen Beitrag veröffentlichen, habe es aber doch gelassen“ finden in einem solchen Protokoll ihren Platz.
Achtung! Sie könnten auf unbewusste Überzeugungen stoßen, die bisher Ihr Erleben beeinflusst haben.
#6 Reframing von „Erfolg“ – einen neuen Deutungsrahmen finden
Welches neue Verständnis, welche neue Definition von Erfolg fühlt sich für Sie stimmig und sicher an?
Es ist Ihre Verantwortung, denn das Leben schuldet Ihnen nichts.
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> Vereinbaren Sie ein Gratis-Express-Coaching – es könnten 20 wertvolle Minuten werden
Falls Sie noch tiefer einsteigen wollen
Hier finden Sie weitere Details für Ihre Selbsterkundung in Eigenregie.
>>> Was würde passieren, wenn Sie wirklich erfolgreich sind?
Ziel: Unbewusste Ängste sichtbar machen, die mit dem Gedanken an Erfolg verknüpft sind.
Vorgehen: Nehmen Sie sich 20 bis 30 Minuten Zeit an einem ruhigen Ort.
Schließen Sie die Augen oder schreiben Sie in ein Journal.
Stellen Sie sich so konkret wie möglich vor, dass Sie genau das erreicht haben, was Sie heute als „erfolgreich“ bezeichnen würden: Ihr Einkommen ist stabil, Sie werden öffentlich für Ihre Arbeit anerkannt, erhalten Einladungen zu Interviews, Ihr Auftragsbuch ist voll, Sie arbeiten mit idealen Kunden und Kundinnen.
Reflexion:
Wie fühlt sich dieser Erfolg in Ihrem Körper an?
Was daran macht Freude?
Was löst inneren Druck aus?
Welche Gedanken tauchen auf? („Das ist zu viel…“, „Jetzt muss ich liefern…“)
Befürchten Sie etwas? (z. B. Leistungsdruck, Überforderung)
Ziel der Übung: Spüren Sie genau nach, ob der Gedanke an Erfolg ausschließlich positiv besetzt ist oder ob Abwehr oder Ängste auftauchen. Diese emotionalen Reaktionen geben wichtige Hinweise auf innere Blockaden.
>>> Biografische Spurensuche: Frühere Erfahrungen mit Erfolg
Ziel: Herkunftsmuster und früh erlernte Botschaften über Erfolg, Geld und Anerkennung bewusst machen.
Vorgehen: Nehmen Sie sich 30 Minuten Zeit und schreiben Sie frei über Ihre Lebensgeschichte zum Thema Erfolg. Konzentrieren Sie sich besonders auf Kindheit, Jugend und frühe Berufserfahrungen.
Reflexion:
Welche Botschaften über erfolgreiche Menschen haben Sie erreicht, haben Sie gehört? In Ihrer Familie, in der Schule, in Ihrem Umfeld?
Wurden Erfolg und Reichtum eher positiv oder eher kritisch und ablehnend betrachtet?
Gab es in Ihrer Familie jemanden, der erfolgreich war und negative Konsequenzen erlebte?
Welche Rolle spielte Geld in Ihrem Elternhaus? Wurde darüber gesprochen oder war es ein Tabu-Thema?
Wurden Sie mehr für Bescheidenheit oder für Leistung gelobt?
Ziel der Übung: Vielleicht können Sie Prägungen erkennen, die noch heute unbewusst Ihre Entscheidungen beeinflussen.
Viele innere Blockaden wurzeln in Loyalitäten zu familiären Mustern, die nie bewusst hinterfragt wurden.
>>> Inneres Team / Anteile-Arbeit
Ziel: Ambivalente Gedanken identifizieren und miteinander in Dialog bringen.
Vorgehen: Welche Anteile melden sich, wenn Sie an Erfolg denken? Sammeln Sie Ihre „inneren Stimmen“ (Anteile) zu diesem Thema und schenken Sie ihr einen Namen oder ein Symbol.
Jede Stimme ist wertvoll, auch wenn sie Ihnen unangenehm ist.
Schreiben Sie jede Aussage auf ein eigenes Blatt Papier.
Mögliche innere Stimmen:
Die Visionärin will mehr Sichtbarkeit, Geld, Einfluss.
Der Zweifler hat Angst, nicht gut genug zu sein.
Die Kritikerin setzt hohe Maßstäbe.
Der Bescheidene möchte nicht auffallen.
Die Rebellin lehnt wirtschaftlichen Erfolg aus Prinzip ab.
Gruppieren Sie die Stimmen nach Fragen wie „Welche gehören zusammen?“, „Was schließt sich gegenseitig aus?“, „Wer koaliert?“, „Welche Stimmen sind dominant, welche eher im Hintergrund?“
Und dann finden Sie Antworten auf:
Was braucht jede innere Stimme?
Wie könnten versöhnliche Dialog klingen?
Ziel der Übung: innere Ambivalenzen erfassen. Weil es hilft, stimmige Entscheidungen zu treffen.
>>> Das Mini-Selbstsabotage-Protokoll
Ziel: Konkrete Verhaltensmuster erkennen, mit denen Sie sich selbst im Wachstum behindern.
Vorgehen: Führen Sie mindestens (!) eine Woche ein kurzes Protokoll, in dem Sie täglich drei Fragen beantworten:
Was habe ich heute konkret für meinen Erfolg getan?
Gab es eine Gelegenheit, die ich nicht genutzt hab, z. B. eine Idee nicht gepostet oder ein Angebot nicht formuliert?
Welche Erklärung habe ich mir dafür gegeben und was könnte dahinter liegen?
Reflexion:
Gibt es wiederkehrende Muster? (z. B. Perfektionismus, Zeitmangel)
Sind meine Erklärungen – z.B. „keine Zeit“, „noch nicht gut genug“ – richtig oder eher Schutzmechanismen?
Welche Gefühle tauchen auf, wenn ich kurz vor einem sichtbaren Schritt stehen?
Ziel der Übung: Das Protokoll hilft, sich eventuelle Muster bewusst zu machen und so die Hürden zwischen Wunsch und Umsetzung zu identifizieren.
Wichtig: Sie müssen nichts alleine schaffen
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