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Die kleinen Spitzen, die wir so gerne überhören

Was wir besser nicht täten, wenn uns die Partnerschaft erhalten bleiben soll

Ob eine kleine Stichelei im Nebenbei oder offener verbaler Angriff: Es könnten Hinweise sein, dass etwas aus der Balance ist – und besprochen werden möchte.

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Hallo, mein Name ist Robert Heeß, ich bin Marketing- und Beziehungs-Spezialist.

Wenn Ihnen Familie und Partnerschaft genauso am Herzen liegen wie Freude und Erfolg im Beruf, dann sind Sie und ich auf einer Wellenlänge. Schön, dass wir uns hier treffen!

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Foto: depositphotos/peshkova

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Mittagstisch bei einer IHK-Tagung.
Fünf Männer, eine Frau.
Nennen wir sie Elisabeth.

Um selbständig sein, Kunden gewinnen und Geld verdienen drehte sich das Gespräch. Um Stress und zeitweise Überforderung. Etwas lauter als üblich, und ziemlich emotional. Elisabeth – Einzelunternehmerin wie die anderen – wurde zusehends einsilbiger. Sogar etwas blass um die Nase.

Tags darauf stand ich in der Kaffeepause mit ihr zusammen. Ob sie mir anvertraue, was sie beim Tischgespräch gestern so beschäftigte, fragte ich.

„Ich war erschrocken“, sagte sie freimütig. „Weil mir beim Zuhören plötzlich klar wurde, wie sehr ich die Selbständigkeit mein Leben beherrschen lasse. Und dass ich dadurch meine Ehe riskiere. Wir haben uns nicht nur einmal gestritten wegen wenig Zeit miteinander.“

Sie schwieg, suchte nach Worten.
„Wie sagt der Volksmund?“, fuhr sie aufgewühlt fort. „Job ist Job und Schnaps ist Schnaps? Von wegen
!“

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