sich selber coachen

Am besten ist, wir glauben nicht alles, was wir denken

Wollen Sie sich und Ihren Mitmenschen etwas Gutes tun?

Dann glauben Sie nicht alles, was Sie denken.

Achten Sie auf Ihre Klarheit, befreien Sie sich von Vorwürfen gegenüber anderen und gegen sich selbst. Immer wieder.

Das Geschenk:
Ein Mensch, der in sich selbst ruht und weiß, was er will, der nicht andere für Schräglagen oder Misserfolge verantwortlich macht, ein solcher Mensch ist ein großer Beitrag für seine Umgebung.

Weil er Gelassenheit, Übersicht und Orientierung verkörpert.

Kümmern wir uns also um unsere geistige Hygiene.

Eine einfache, sehr wirkungsvolle Methode findet sich bei Byron Katie.
„The Work“ nennt sie den Prozess.
Weil es tatsächlich Arbeit ist, auch wenn das auf den ersten Blick nicht unbedingt so aussieht.

Was Sie gewinnen:
Die „Work“ führt heraus aus hadern, ärgern, zweifeln, wüten, verurteilen oder was auch immer.

Das WIE ist denkbar einfach.
Sie schreiben in ein Arbeitsblatt, was Sie in einer ganz bestimmten Situation z.B. genervt oder enttäuscht oder traurig gemacht hat – kleinlich, nachtragend, auf keinen Fall „spirituell“ klatschen Sie Ihre Urteile aufs Papier -, beantworten dann vier Fragen und kehren dann Ihre Ratschläge, Meinungen und Verurteilungen um.

Das bringt Abstand zum Geschehen.

Es kann wieder Luft und Licht einströmen in versteifte Sichtweisen.

So betrachten Sie sich selbst im Licht dieser Urteile – und das lockert, erleichtert, befreit.

Das Arbeitsblatt für The Work finden Sie hier.

Mag sein, dass sich das banal anhört.

Ist es aber nicht, das verspreche ich Ihnen.

Es ist eine Art schriftliche Meditation, die Emotionen glättet, den Blick weitet und so den Weg ebnet zu Erkenntnis und innerer Ruhe.

Eine wunderbare Erfahrung.

Ralf Heske, mein Ausbilder in der „Work“, schrieb einmal:
„Wir leiden immer dann, wenn wir die Realität anders haben möchten, als sie ist. Das kann in jeder einzelnen ´Work` – also in jeder Überprüfung unserer Gedanken – deutlich werden.

Wenn ich glaube, mein Partner, meine Kinder, meine Eltern, oder wer auch immer, sollte anders sein, als sie sind, dann ist die Folge Schmerz.

Dieser Schmerz kann sich beispielsweise ausdrücken als Ärger, Angst, Frustration, einem Gefühl von Nicht-Gesehen-Werden.

Wenn ich meine Work gemacht habe und den Gedanken nicht weiter glauben muss (was eine Folge jeder Work sein kann) – dann ist nicht nur der Schmerz verschwunden, sondern es ist oft sogar ein Gefühl von Freude, Leichtigkeit und Glück da.“

Beim deutschen „Verband für The Work of Byron Katie“ finden Sie alles Wichtige zu dieser (Selbst-)Coaching-Methode: Erläuterungen, Arbeitsblätter, Leitfäden und die „The Work Helpline“.

Oder Sie setzen sich mit mir in Verbindung.

„Wenn ich mich mit dem anlege, was ist, verliere ich, und zwar hundertprozentig.“
Byron Katie

Haben Sie schon Erfahrungen gemacht mit der „Work“?
Bitte teilen Sie sie mit anderen im Kommentarfeld unten.

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3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo! Ein toller Artikel! Ich habe The Work schon selbst gemacht und fand diese Methode so toll, dass ich auf ähnliche Weise auch mit meinen eigenen Klientinnen und Klienten (ich bin Traumleben-Coach) an der Auflösung ihrer Glaubenssätze arbeite. Es ist toll, wie sich dabei immer wieder Aha-Momente ergeben. Denn wie Viktor Frankl sagte: „Ich muss mir von mir selbst nicht alles gefallen lassen.“. Ganz liebe Grüße, Kerstin

    1. Danke für die Frankl-Weisheit, Kerstin Wiesauer.
      Das bringt nochmal einen zusätzlichen Aspekt ins Bewusstsein, dass ich mir von mir selbst nicht alles gefallen lassen muss.
      Die SelbstKRITIK hat ja noch eine helle Seite – die SelbstZERFLEISCHUNG ist nur noch dunkel.
      Und dieses Phänomen ist die zerstörerische Seite der Scham.
      Ein schönes Thema für einen künftigen Blogbeitrag 🙂

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